Einladung und Kurzerklärung

Seminarziele:

  • Spürbare Erfolgserlebnisse und Therapiemotivation für die Klienten schon innerhalb einer Sitzung
  • Entspanntes und neugieriges Arbeiten voller Begeisterung für uns Therapeuten
  • weitere Vorteile von T & T

Vorgehen:
Die mitgebrachten Fälle der Teilnehmer werden wie Rollen eines Drehbuchs aufgegriffen und unter Leitung eines Schauspielers neu inszeniert. Allerdings nicht wie in bislang üblichen Rollenspielen, sondern unter Anleitung von Trainern, die einerseits im Theater und andererseits natürlich in der Psychotherapie „zu Hause“ sind.
Wir greifen einzelne Szenen – meist nur von der Länge eines einzigen Satzes – heraus, die wir dann in Ruhe nachhaltig vertiefen. Dazu werden Gesten oder Bewegungen angeboten, die bestimmte Resonanzen auf der neuronalen und hormonellen Ebene nach sich ziehen. Die Verbesserung auf der Patientenseite wird simultan erfragt. So kommt Leichtigkeit und Neugier (auf beiden Seiten!) ins Spiel. Seit ich auf diese Weise arbeite, fühle ich mich selbst nach langen Therapietagen nicht mehr erschöpft sondern angenehm locker und gelöst.
Die Rolle des Regisseurs wird auf Wunsch dann auch von den Teilnehmer/innen übernommen und eingeübt, so dass sie später in der Praxis jederzeit eingesetzt werden kann.

Relation Theorie/Praxis:
Angedacht ist ein Verhältnis von 10% Wissensvermittlung zu 90% praktischem Training. Nach Ende des Seminars werden die eingeübten Fertigkeiten sofort für die therapeutische Arbeit zur Verfügung stehen.
Natürlich kann das Seminar auch zur Selbsterfahrung genutzt werden.

Indikation:
Angezeigt ist diese effektive Möglichkeit immer dann, wenn die Therapie schwerfällig, langweilig oder gar erfolglos zu werden droht, denn sie bringt die Patienten, die sich ihrem Symptom gegenüber ja meist als wehrloses Opfer erleben, in eine aktive Position und damit zurück in die Gestaltbarkeit ihres Lebens.
Meist ist der Erfolg auch am Organismus sehr gut zu erkennen: Hautfarbe, Lidschlag, Karotispuls, Schulterstellung oder Wirbelsäule zeigen die Veränderung oft innerhalb von wenigen Augenblicken untrüglich an. Die Patienten melden dann häufig ein angenehmes Strömen im ganzen Körper zurück.
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Kompatibilität:
Dieses Procedere ist mit allen Therapieformen (außer mit der klassischen Analyse) sehr gut vereinbar. Die Klienten bekommen das Gefühl, sicher angeleitet zu werden, und nehmen diese Begleitung sehr dankbar auf, vor allem wegen der rasch eintretenden Verbesserung. Sie erleben wieder mehr Lebensfreude und sind motiviert, die Therapie weiterzuführen, weil sie als sehr hilfreich erlebt wird.

Therapeutische Prozesse
Therapeutische Prozesse beinhalten viele Schwellen, und Schwellen sind – grundsätzlich und gerade auch in der Therapie – besonders störungsanfällig. Daraus folgt die logische Erkenntnis, dass eine Therapiemethode umso störungsfreier und damit zielsicherer sein wird, je weniger Schwellen sie aufweist.
T+T möchte die Anzahl der Schwellen auf das absolute Minimum begrenzen, um den therapeutischen Prozess zielsicher und möglichst störungsfrei voran zu bringen.
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